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Augenzucken Ursachen

19.08.2010 | Kommentar 1

Fast jeder kennt es und hat schon damit zu kämpfen gehabt. Die Rede ist vom Augenzucken. Es scheint als würde das Augenlied verrückt spielen und wie wild hin und her schwingen, ohne ersichtlichen Grund. Die Ursachen kann man meist auch nicht so leicht ausmachen. Doch Augenzucken muss nicht unbedingt ein Fall für den Arzt sein. In den meisten Fällen ist das Muskelzucken im Auge völlig normal und harmlos. Auch längere Phasen von Minuten bis hin zu Stunden deuten nicht unebedingt auf eine Krankheit hin, denn nervöse Zuckungen sind an unserem Körper etwas ganz natürliches und sie passieren Tag ein, Tag aus ohne das wir es merken.

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Ursachen des Augenzucken

Das Augenzucken wird von vielen deswegen wahrgenommen, weil es eine direkte und unmittelbare Einschränkung für das Individium bedeutet. Sei es nun beim gucken der Lieblingsserie oder bei einer Diskussion. Augenzucken kann in vielen Situation unangenehm sein.

Die Grund für das Augenzucken ist der so genannte Lidheber, ein kleiner Muskel des Augenoberlids, der das für das Schließen und Öffnen es Auges veranwortlich ist. Auch die verwandten Muskelgruppen, wie der Augenringmuskel, können in Kombination ein derartiges Augenzucken auslösen. Bei diesen kleinen sich wiederholenden Kontraktionen des Augenlids spielen die Signalreize des Nervensystems eine wichtige Rolle, weswegen auch in vielen Fällen die Vermutung angestellt wird, dass psychischer Stress für das Augenzucken verantwortlich ist.

Da die Störung scheinbar in der Signalübertragung zwischen den Muskeln und den Nerven liegt, kann man mehrere Ursachen für diese Disfunktion oder das abnormale Augenzucken finden:

Störungen im Mineralhaushalt
Verfügt der Körper über zu wenig oder zu viele Mineralien im Körper, kommt es zu einer Gleichgewichtsverschiebung der Resourcen, was die Kommunkation zwischen Muskel und Nerv deutlich verschlechtert.

Wasserhaushalt
Auch das vorhandensein von genügend Flüssigkeit im Körper in Form von Wasser ist wichtig, um derartige Muskelzuckungen zu unterdrücken und vorzubeugen.

Sportliche Anstrengung
Treibt man regelmäßig Sport und übertreibt es mit der Trainingsintensität, Gerät der Körper in ein Übertrainingszustand, der ebenfalls eine schlechtere Nervenleistung verursacht, wodurch das Augenzucken entstehen kann.

Krankheiten
Krankheiten und Infektionen können ebenfalls Ursache für derartige Muskelzuckungen sein. Dies ist sogar mit der häufigste Grund für das Augenzucken. Denn der Körper befindet sich in Alarmbereitschaft und verwendet jegliche Resourcen für die Bekämpfung des Virus.

Stress
Stress, ob nun in körperlicher oder geistlicher Form, ist nie gut für den Körper. Mag man den Studien glauben, so ist eine Hauptursache für das Augenzucken ein zu hohes Stresslevel.

Mittel gegen Augenzucken

Es gibt zum Glück mehrere Dinge, die man gegen dieses lästige Aufkommen der Reizüberflutung unternehmen kann. Im folgenden werden die wichtigsten kurz angerissen:

Entspannung
Entspannung des Körpers kann zu einem schnelleren Abklingen des Augenzucken führen. Auch Massagen vom Partner können hilfreich sein.

Nährstoffe
Man sollte dafür sorgen, dass dem Körper stets genug Mineralien und Spurenelemente zur Verfügung stehen. Inbesondere Magnesium spielt hier eine wichtige Rolle, weil es als Bindeglied zwischen Muskelkontraktion und Nervensignal fungiert. Magnesium kann man sich im Discounter für wenig Geld in Tabletten- oder Pulverform besorgen.

Mehr Sport
Wenn man nicht regelmäßig Sport treibt, erschlaft der Körper. Darunter leidet am stärksten die Kommunikation zwischen den Nerven. Ein ausgiebiger Spaziergang oder Waldlauf können Abhilfe vom Augenzucken schaffen.

Wasser
Die Aufnahme von genügend Wasser ist sehr wichtig, nicht nur im Kampf gegen das unangenehme Augenzucken. Es sollten vorzugsweise 2-3 Liter Wasser am Tag zu sich genommen werden.

Wenn das Augenzucken nach mehreren Tagen oder gar Wochen immer noch vorhanden ist, empfiehlt es sich einen Neurologen aufzusuchen. Dieser kann einem am ehesten die Ursachen für das Problem und mögliche Gegenschritte erläutern.

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