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Beerdigungskosten

12.11.2010

Oft trifft der Tod für die Angehörigen eher unvorbereitet. Der Trauer, der Schmerz und dann noch die ganze Beerdigung organisieren, kann für viele in dieser Zeit eine große Belastung sein. Der Überblick über die Kosten geht verloren und viele Entscheidungen müssen getroffen werden, ohne dass viel Bedenkzeit bleibt. Daher ist es ratsam, sich für die Formalitäten einen Fachmann zu Hilfe zu holen. Aufgrund der Komplexität des Themas, haben wir den Artikel in viele einzelne Abschnitte unterteilt, damit man schnell findet, was man sucht.

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Beerdigungskosten Sozialamt

Hierzu kann man einen Bestatter beauftragen, der ab ca. 100 Euro die gesamten Behördengänge erledigt. Das einholen des Totenscheines, die Sterbeurkunde und die Meldungen bei der Rentenversicherung und anderen Versicherungen wird dann von dem Bestatter erledigt. Ebenso kümmert sich dieser um das Geltend machen von Ansprüchen bei Versicherungen und sorgt für die Bestattungsgenehmigungen.

Möchte man bei den Beerdigungskosten sparen, dann ist es ratsam sich einen Kostenvoranschlag erstellen zu lassen. So kommen am Ende keine bösen Überraschungen auf. Wichtig bei der Beerdigung ist die genaue Besprechung des Ablaufes. Die Kosten können hierbei variieren, doch auch meist die günstigste Beerdigung kann schnell auf 3000 Euro oder mehr sich belaufen.
Wer bei den Beerdigungskosten sparen muss, sollte sich vom Bestatter unbedingt einen Kostenvoranschlag über alle anfallenden Kosten geben lassen, um hinterher keine böse Überraschung zu erleben.

Gebühren auf den Ämtern

Bei den Ämtern fallen ebenfalls Kosten an. Ob Sterbeurkunde, Feuerbestattungsgenehmigung, ärztliches Gutachten oder Sonderkosten, wie Überführung werden immer angerechnet. Hier gibt es keine Möglichkeit Beerdigungskosten einzusparen.

Kosten für die Todesanzeige

Möchte man dem lieben Verstorbenen eine letzte Ehre erweisen, dann wird eine Todesanzeige in der Zeitung geschalten. Dies ist kein Muss, kann also auch weggelassen werden. Je nach Größe der Anzeige kann der Preis niedriger oder auch höher ausfallen.

Kosten vom Bestattungsinstitut

Für die letzte Reise wird der Verstorbene noch einmal hergerichtet. Er wird gewaschen, angezogen und auch die Haare werden frisiert. Bei einer Aufbahrung wird zudem eine kosmetische Behandlung vorgenommen. Ca. 100 Euro sollten die Hinterbliebenen hierfür einplanen.

Beerdigungskosten

Die eigentliche Beerdigung kommt ebenfalls auf die Liste der Rechnungen hinzu. Bei einer Erdbestattung fallen Kosten nicht nur für den Sarg und die Innenausstattung an, sondern auch für den Grabstein und das Grab selbst.

Bei Särgen gibt es einfache Modelle, aber auch die Luxusvariante. Echtholz gibt es mit etwas Glück schon ab 500 Euro. Fichte oder Kiefer kann noch einmal günstiger werden. Hier kommt es auf den Geschmack und auch auf den Geldbeutel an.

Bei einer Feuerbestattung fallen neben der Urne auch Kosten für einen Sarg an. Der Verstorbene wird mit dem Sarg verbrannt. Es reicht daher ein günstiges Modell für den Sarg auszuwählen und dafür das restliche Geld in eine schöne Urne zu investieren.

Kosten für die Trauerfeier

Eine Trauerfeier sollte ebenfalls ausgerichtet werden. Hier benötigt man Blumenschmuck oder ein Gebinde. Oft muss die Trauerhalle gemietet werden, was je nach Anbieter ebenfalls über 100 Euro kosten kann. Ein Trauerredner kann ca. 70 Euro verlangen.

Kosten für die Grabstätte

Je nach Region können diese Preise variieren. Möchte man ein Erdwahlgrab, können die Kosten bei 1500 und 3000 Euro liegen. Günstiger sind die Erdreihengräber. Die günstigsten gibt es bereits ab 450 Euro. Für eine Urne gibt es ebenfalls Reihengräber die ab 200 Euro noch am günstigsten sind.

Kosten für den Grabstein

Die letzten Kosten, die auf der Liste der Beerdigungskosten nicht fehlen darf ist der Grabstein. Der günstigste ist mit 500 Euro einzukalkulieren. Je nach Material, Größe und Aussehen können die Preise hier in unbegrenzte Höhe ansteigen.

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