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Knochenhautentzündung

12.11.2010

Periostitis, wie die Knochenhaut- entzündung ebenfalls bezeichnet wird ist eine recht schmerzhafte Erkrankung, die sehr langwierig ist. Über jeden menschlichen Knochen befindet sich die Knochenhaut. Sie umspannt diesen wie eine feste Hülle und verfügt zudem über Blutgefäße. Diese versorgen die Knochen mit wichtigen Nährstoffen und übernimmt auch die Aufgabe der Reparatur bei eventuellen Knochenbrüchen. Die Knochenhaut verfügt über viele Nerven, sodass eine Entzündung dieser Schmerzen auftreten.

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Symptome Knochenhautentzündung

Die Ursachen sind verschieden. So kann ein bakterieller Infekt eine Knochenhautentzündung hervorrufen. Oft geschieht dies bei Menschen, die ein geschwächtes Immunsystem besitzen. Bei diesem Personenkreis kann sich die Krankheit sogar verschlimmern und es entsteht eine Knochen- oder Knochenmarksentzündung. Die Behandlung erfolgt durch Antibiotika. Damit dieses Mittel wirkt, sollte man sich an die vorgeschriebene Dosierung halten und ausreichend lange anwenden.

Eine weiter Ursache ist die Überlastung. Besonders bei sportlicher Betätigung kann es schnell zu einer Knochenhautentzündung kommen. In dem Bereich des Knochen, in denen sich Muskeln und Sehnen befinden, kann es häufiger zur solch einer Entzündung kommen, da die Beanspruchungen hier deutlich höher liegen.

Behandlung der Knochenhautentzündung

Sobald eine Überbelastung vorliegt, kann es zu einer Knochenhautentzündung kommen. Betroffen sind oft Läufer, die eine Entzündung am Schienbein bekommen. Oft wird diese Entzündung durch einen zu harten Untergrund, wie Asphalt ausgelöst. Aber auch andere Überbelastungen können zu einer Periostitis hervorrufen. Sobald die Diagnose feststeht, wird die Erkrankung mit schmerzstillenden und entzündungshemmenden Mitteln behandelt. Das kann in Form von Tabletten oder Salben erfolgen. Um den Heilungsprozess zu unterstützen sollte man in dieser Zeit sich schonen und auf Bewegung so gut es geht verzichten.

Weitere Möglichkeiten, die Heilung zu fördern sind Wechselbäder oder Massagen, die durchblutungsfördernd sind. Ebenso könnten Manschetten zur Ruhigstellung oder als Stütze getragen werden. Wer möchte, kann auch eine homöopathische Behandlung durchführen lassen.
Die Ausheilung kann mehrere Wochen dauern und sollte daher ständig vom Arzt untersucht werden.

Hausmittel, wie Quarkwickel können die Entzündung lindern. Dennoch sollte bei der Behandlung nie die verschriebenen Medikamente weggelassen werden, denn sonst können sich die Symptome verschlimmern und ausbreiten.

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