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Muskelzucken

12.11.2010

Muskelzucken, oftmals auch als Muskelzittern bekannt, ist oft ein Phänomen, das unerwartet und plötzlich auftritt. Viele Menschen erschrecken sich dann furchtbar und wissen mit dem Problem nichts anzufangen. Dabei ist Muskelzucken ein nervlich bedingtes Auftreten. Meistens tritt das Muskelzittern auf, wenn man friert. Der Körper versucht durch dieses Zittern Wärme zu erzeugen, um den Körper wieder zu erwärmen. Leidet man jedoch unter regelmäßigen Muskelzucken, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen.

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Muskelzucken Ursachen

Die Ursachen des Muskelzuckens können unterschiedlich sein. Hinter diesem Symptom kann sich auch eine ernsthafte Erkrankung verstecken, die ärztlich behandelt werden muss. Ebenso gibt es Medikamente, die Muskelzucken als Nebenwirkung auftreten lassen. In diesem Fall sollte das Medikament gewechselt werden.

Es können aber auch harmlosere Ursachen der Grund für Zucken der Muskeln sein. Angespannte Situationen, Angst oder Zorn können ebenfalls ein unkontrolliertes Zittern und Zuckern hervorrufen. Normalerweise vergehen diese Zuckungen jedoch wieder, wenn sich die Situation entspannt. In einigen Fällen kann das Abklingen jedoch ein paar Stunden, möglicherweise sogar einige Tage andauern. Steht man beruflich oder privat generell unter starkem Stress, dann kann dies zu einer Überreizung der Nerven führen, was ein kontinuierliches Muskelzucken entstehen lassen kann.

Muskelzucken vermeiden

Besonders bei viel Stress, gilt es sich der Nervenanspannung bewusst zu werden. Es sollten Übungen, wie Yoga, Autogenes Training oder andere beruhigende Dinge unternommen werden, um den Körper zu entkrampfen und für mehr Ruhe und Ausgeglichenheit zu sorgen. Ebenso sollte versucht werden, einen regelmäßigen Schlafrythmus einzuführen. Nikotin und Alkohol können Muskelzucken verstärken, daher sollte der Genuss eingeschränkt werden.

Eine weitere Möglichkeit die Ursachen des Muskelzuckens zu beheben, ist die Umstellung der Ernährung. Sie sollte vor allem gesund und mit viel Magnesium und Kalzium versehen sein. Ein Mangel dieser beiden Nährstoffe führt oft zu Muskelkrämpfen und Muskelzuckungen. Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine gibt es in der Apotheke, falls man den Mangel nicht mit Obst und Gemüse beheben kann.

Sollten die Symptome weiter bestehen, dann kann Muskelzucken auch einen psychischen Hintergrund haben. Dieser sollte dann vom Arzt untersucht und gegebenenfalls behandelt werden.

Verwandte Begriffe, die helfen könnten:
muskelzucken bein
muskelzucken oberarm
muskelzucken gesicht
muskelzucken bauch

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