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Nasenbluten – Ursachen für das Nasenbluten

18.08.2010

Nasenbluten ist nichts ungewöhnliches und jeder hat sicherlich schon seine Erfahrungen damit gemacht. Egal ob Kleinkind oder Erwachsener, das Nasenbluten macht vor keinem halt. Es ist mehr als unangenehm, wenn einem plötzlich die Nase losläuft und man sich mitten im Gespräch befindet. Natürlich ist man zunächst erschrocken, denn man kennt den Auslöser schließlich nicht. Deswegen wird es erst richtig Interessant, wenn man die Ursachen für die gängigsten Formen des Nasenbluten untersucht und genauer beleuchtet.

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Nasenbluten Ursachen

Auch wenn das Nasenbluten kein direktes medizinisches Problem darstellt, so ist es dennoch unwillkommen. Sowohl bei Kleinkindern als auch bei jüngeren Erwachsenen entspringt das Blut der Nase meist aus dem Nasenzwischenwand, welche die beiden Nasenlöcher trennt. Bei älteren Menschen hingegen ist es eher selten die Nasenzwischenwand und das Blut entspringt meist aus tieferen Nasenregionen. Diese Form des Nasenbluten ist aber sehr selten und findet seine Ursachen in zu hohem Blutdruck und verhärteten Nasenaterien. Auch sind diese Arten von Nasenbluten schwer unter Kontrolle zu kriegen, wenn man kein Fachmann des Gebiets ist.

Gegen Nasenbluten

Aufrecht sitzen und nach vorne beugen
Entgegen der allgemeinen Vermutung, dass man den Kopf in den Nacken legen soll, ist es wichtig sich nach vorne zu beugen, damit das Blut abfließen kann. Denn durch den aufrechten Sitz und die Kopfhaltung reduziert man den Blutdruck in den Äderchen, was die Ausbreitung des Nasenblutens unterbindet.

Mit Tüchern oder Finger Druck ausüben
Um das Auströmen des Blutes zu stoppen, behilft man sich meist eines Papier- oder Tuckstückes, welches man aufrollt und sich in das jeweilige Nasenloch steckt. Dies soll Druck auf die Naseninnenwand ausüben, wo das Nasenbluten meist seine Ursache hat. Wenn man kein Tuch zur Hand hat, kann man auch den Zeigefinger verwenden. Dies mag zunächst obszön klingen, aber ist die beste Methode um vom Nasenbluten loszukommen. Dazu einfach den Zeigefinger in das Nasenloch stecken und über 10 Minuten hinweg kontinurlich Druck ausüben. Es entsteht ein Gegendruck in der Aterie, welcher das Blut nicht mehr ausströmen lässt.

Nachblutungen stoppen
Um Nachblutungen zu vermeiden sollte man in den nächsten Stunden nicht an die Nase fassen oder daran rumspielen. Diese Aktionen können die Nasenäderchen ganz leicht wieder platzen lassen und zu erneuten Blutungen führen. Wichtig ist es auch keine zu heftigen Bewegungen auszuführen. Desweiteren sollte man den Kopf leicht nach oben angewinkelt halten. Sollte es dennoch zu einem erneuten Bluten der Nase kommen, schnupft man ersteinmal kräftig alles heraus und befolgt die oberen Schritte erneut.

Wenn das Nasenbluten länger als 20 Minuten anhält oder durch einen Unfall oder Fremdeinwirken, wie einen Schlag auf die Nase, verursacht worden ist, sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen.

Bei regelmäßigem Nasenbluten

Passiert es häufiger, dass man Nasenbluten hat, ist es wichtig einen Experten aufzusuchen. In vielen Fällen schlägt der Arzt eine Laserbahndlung der Naseninnenwände vor, bei der das feine Arteriennetz verbrannt und für immer versiegelt wird. Auch bei spontanem Nasenbluten kann der Arzt mit speziellen Pulvern wie Goldstaub oder Werkzeugen, dass Nasenbluten sofort unterbinden.

Wenn sie sonst nie Nasenbluten hatten und erst seit kurzum dieses Phänomen erleben, kann es auch an ihren neuen Medikamten liegen. Viele Arzneimittel wie Aspirin fungieren als Blutverdünner, was im Umkehrschluss das Nasenbluten fördert.

Auch zu stark ausgetrockene Nasenhölen können eine Ursache für Nasenbluten sein. In diesem Fall einfach mit einem Wattestäbchen die Naseninnenwände anfeuchten. Dies hilft in den meisten Fällen direkt.

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