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Pickel – Was tun gegen Pickel

11.05.2010

Jeder hatte schon einmal einen Pickel und keiner mag sie, doch kommen diese ungewollten Freunde immer wieder. Pickel sind nicht nur bei pubertierenden Teenagern ein Problem, sondern auch bei Erwachsenen. Während die Pickel in Pubertät jedoch eine natürliche Sache sind und mit der Umstellung des Hormonhaushaltes zusammenhängen, sind starke Fälle von Akne auch im späteren Leben ein ständiger Begleiter. Die “Pickelindustrie” boomt wie nie zuvor, jedoch halten die meisten Mittelchen nicht was sie versprechen und können die Pickelsituation sogar verschlimmern.

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Was tun gegen Pickel

Zunächst einmal ist es wichtig die Hände weg von den Pickeln und Mitessern zu halten. Natürlich fällt dies den meisten schwer, man sollte sich jedoch im klaren darüber sein, dass durch das Quetschen und Drücken der Pickel die Entzündung nur schlimmer wird und sich ausweitet. Dies führt dann zur Ausbildung neuer Pickel, da man seine Haut überreizt und somit angreifbar für Bakterien und Mikroben macht. Der Quetschprozess sorgt auch dafür, dass der eigentliche Pickeltalg noch tiefer in die Haut eingedrückt wird. Die Folge: Der Pickel kommt größer zurück und der Heilungsprozess wird um mehr als das doppelte hinausgezögert.
Wer es dennoch nicht lassen kann, mit den Händen an die Pickel zu gehen, sollte wenigstens folgende Ratschläge beherzigen.

Wichtig ist es nicht beim ersten Druck- oder Spannungsgefühl auf der Haut zu versuchen den Pickel in seinem Frühstadium auszudrücken. Der Grund für dieses Gefühl ist eine verstopfte Talgdrüse, welche bei zu frühem herangehen zu einer schlimmeren Infektion führen kann und somit die Heilung hinauszögert. Es ist daher sehr wichtig, dass du mit dem ausdrücken wartest, bis der eigentliche Pickel zu einem Eiterpickel geworden ist. Sobald sich also ein gelbes Köpfchen auf dem Pickel abzeichnet, kannst du mit der Beseitigung des Pickels beginnen. In dieser Hinsicht gilt also, dass sich Geduld am Ende auszahlt.
Das konkrete Vorgehen sieht dann so aus, dass man den Pickel und eine Nadel, mit der man den Pickel aufsticht, mit desinfizierendem Mittel betupft. Beim Aufstechen mit der Nadel ist Vorsichtig geboten. Sobald der Pickel dann aufgestochen wurde, geht man nicht mit den Händen ran und drückt fleißig drauf rum! Man nimmt sich ein Papiertuch und saugt die austretende Flüssigkeit auf. Wer erneut auf dem Pickel rumdrückt, gefährdet nicht nur eine neue Entzündung, sondern auch eine bleibende Narbe.

Im Umgang mit Pickeln ist also Geduld der Schlüssel zum Erfolg. Diese Tipps kannst du Anwenden, wenn du hin und wieder mal Pickel hast. Bei starker Akne empfiehlt es sich immer einen Experten aufzusuchen, denn dieser kann einem eine spezielle Behandlung verschreiben und das Leid mindern.
Einen Tipp, denn jedoch jeder befolgen kann, um Mitesser und Pickel zu vermeiden liegt in der sportlichen Aktivität, denn Sport beugt Pickelbildung vor.

Aufruf

Hast du Probleme mit Pickeln oder hast du schon immer eine reine Haut gehabt? Was sind deine Tipps und Tricks im Umgang mit Pickeln? Musstest du schon einmal einen Hauptfacharzt aufsuchen? Wir würden uns über deine Meinung sehr freuen und auch unsere Leser werden es dir danken.

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